Oft wirken Sätze und Erzählungen eigenartig oder nicht ganz richtig - woran liegt das?
In dieser Fortbildung werden einige Unterschiede im Sprachgebrauch von Deutsch und DGS betrachtet. Welche Wirkung haben die typischen Strukturen der einen Sprache, wenn man sie in die andere Sprache mitnimmt, ohne sie zu verändern? Was muss man verändern, damit die Übersetzung „normal wird“?
Ein Beispiel: In DGS wird etwas, das man stark betonen möchte, zwei- bis dreimal mit Synonymen oder verneintem Gegenteil ausgedrückt. Das wirkt im Deutschen übertrieben bzw. unmöglich. Umgekehrt wirkt ein DGS-Text ohne diese Form der Betonung uninteressant und flach. Auf diese unterschiedlichen Strukturen möchte Sabine Goßner im Rahmen dieser Fortbildung vertiefter eingehen und wird sie mit vielen praktischen Übungen umsetzen und die kulturellen Unterschiede miteinander vergleichen.
Haben Sie Textvorschläge die Ihnen schon lange Kopfzerbrechen machen (Deutsch oder DGS-Video) werden sie nach Möglichkeit berücksichtigt – Mail bis 4. Juli an s.gossner@gmail.com. |